Der Morgen danach und mein Fluchtplan

Der verhasste Morgen danach, wer kennt ihn nicht?

Nach dem ein oder anderen Tequila, hat sich jede Frau schon einmal gedacht, Prinz Charming vor sich zu haben. Auch wenn eine leise Stimme dir sagt, dass das wohl eher Wunschdenken ist, hört man nicht auf sie. Man ist Single und da hat man gerne mal seinen Spaß, wenn auch nur für eine Nacht.

Wenn man dann am nächsten Morgen aufwacht und durch die dröhnenden Kopfschmerzen merkt, dass der schnarchende Mann neben einem, wirklich nicht so toll war wie man sich vielleicht einreden wollte … steigt Panik auf.

Wie um alles in der Wellt komme ich hier weg, ohne ihn aufzuwecken und ohne die unangenehme Unterhaltung die gezwungenermaßen folgen würde?

Eine entscheidende Sache hat man schon mal richtig gemacht, man ist mit zu ihm gegangen, denn jemanden rauszuhauen ist schwieriger und unangenehmer als zu versuchen wie ein Ninja zu fliehen.

Hat man es schlau angestellt, hat man seine Kleidung fein säuberlich auf einem Stuhl zusammengelegt – fertig zum Schnappen und abhauen. In der perfekten Welt, wären Schuhe, Tasche und alle Habseligkeiten bei der Tür und der schnarchende Mann auf seiner Seite des Bettes und nicht halb auf dir liegend.

Da wir nicht in einem Märchen sind und wir uns ab und zu alle gerne mal blamieren, ist nichts von dem der Fall.

Die Klamotten wurden im Eifer des Gefechts umher gehauen und die Tasche ist nicht auffindbar. Ein schnelles abhauen ist unmöglich, denn ein schwerer Männer-Arm hält einen fest. Da muss man halt wohl oder übel durch und merkt euch für nächstes Mal … Ein One Night Stand mag ja nie geplant sein, doch so ein Fluchtplan sollte eher früher als später ausgetüftelt werden.

Hier meine Tipps zusammengefasst: Geht lieber mit zu ihm. Macht es euch einfach und merkt auch am Besten wo ihr eure Sachen liegen gelassen habt. Vorsicht beim aus dem Bett kriechen, schön langsam und lasst euch Zeit. Braucht lieber etwas länger, den Hektik könnt ihr in so einer Situation wohl kaum gebrauchen.

Denn wer will schon mit einem Fremden und seinen 5 Mitbewohnern frühstücken, nur weil man auf der Suche nach seinem Höschen ein bisschen zu laut war?

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